Jede ist Jemand!

Kleiderauswahl fürs Shooting: Was du mitbringen musst und was nicht

Manche Frau sagt mir schon vor dem ersten Termin, sie wisse nicht, was sie anziehen soll. Meist hat sie dann den halben Kleiderschrank durchprobiert. Das ist nicht nötig. Im Studio gibt es einen Fundus mit rund tausend Teilen in allen Größen, und der größte Teil der Kleidung auf meinen Bildern kommt von dort.

Der Fundus sorgt für Staunen

Im Vorgespräch zeige ich dir das Studio, erkläre dir den Ablauf und zeige dir die Kleidung, die ich habe. Das ist fast immer der Moment, in dem es lebendig wird. Frauen staunen, was da hängt, und es kommt ein bisschen Vorfreude auf. Auch Bekannte aus meinem Freundeskreis kommen ab und zu vorbei und leihen sich etwas für eine Hochzeit, eine Geburtstagsfeier oder eine Party. Das freut mich, denn so weiß ich, dass die Stücke nicht nur auf Fotos funktionieren.

Was ich stelle und was du mitbringen kannst

Hemden, Pullover, Kleider, Jacken, Wäsche, Tücher. Was du ausgewählt hast, bleibt bis zu deinem Termin für dich reserviert. Bring gern ein, zwei Lieblingsstücke mit, in denen du dich wohlfühlst: einen Pullover, den du seit Jahren trägst, Schmuck, der dir etwas bedeutet. Das sind oft die Teile, in denen du am freisten wirkst.

Warum ich einfache Kleidung bevorzuge

Ich mag Kleidung, die nicht vom Körper ablenkt: wenig Spitze, wenig Strippen, einfache Schnitte, einfache Accessoires. Es soll um dich gehen, um deinen Körper im Raum und um deine Persönlichkeit, nicht um Beiwerk. Es darf sexy sein, und es soll deinen Charakter unterstützen. Einfarbige Stoffe wirken ruhiger als Muster, große Logos lenken ab, und alles, was kratzt, zwickt oder rutscht, kostet dich Aufmerksamkeit, die du für den Ausdruck brauchst.

Ich frage nach dem, was dich stört

Im Vorgespräch frage ich direkt nach den Stellen, mit denen du nicht zufrieden bist. Ich habe über die Jahre gelernt, damit zu arbeiten: mit der Haltung, mit der Position im Raum und mit der passenden Kleidung. Dafür musst du mir sagen, was dich beschäftigt. Dann wählen wir zusammen etwas aus, in dem du dich auf dem Bild wiedererkennst und zufrieden bist.

Portrait, Boudoir und Akt

Für ein Portrait zählt vor allem der Ausschnitt rund um das Gesicht: Kragen, Schultern, Halslinie. Hier reichen wenige Teile. Bei Boudoir kommt Wäsche dazu, aber auch ein großes Hemd oder ein Pullover, der mehr verbirgt als zeigt. Bei Akt arbeite ich mit Tüchern, Stoffen und Licht. Jedes Shooting beginnt bekleidet, und wir arbeiten uns Schritt für Schritt zu dem, was du gebucht hast.

Wenn du unsicher bist, gibt es kleine Hilfen. Ich habe Nippelpatches zum Aufkleben, und ich habe schlichte Slips da, falls du dich bei einem Akt nicht ganz nackt zeigen möchtest. Mehr dazu im Artikel „Akt ist nicht gleich erotisch“.

Bring deine Fragen zum Vorgespräch mit. Es ist kostenlos und unverbindlich.

HAST DU LUST AUF DEIN EIGENES SHOOTING?

Im Kennenlerngespräch klären wir alles in Ruhe. Unverbindlich und diskret.

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