Jede ist Jemand!

Akt ist nicht gleich erotisch: Wo ich die Grenze ziehe

Das Wort Akt löst bei vielen sofort ein Bild aus, und das ist selten das, was ich im Studio mache. Deshalb gleich vorweg: Aktfotografie ist nicht automatisch explizit. Zwischen einem Foto, das einen Körper als Form zeigt, und einem Foto, das auf Reiz zielt, liegt ein Unterschied, den man sehen kann.

Was ich unter Akt verstehe

Ein Akt ist für mich ein Bild, in dem der Körper wie eine Skulptur gelesen wird. Linien, Schatten, Rundungen, Proportionen. Der Blick geht über die Kontur, nicht auf das Detail. Die Tradition dafür ist alt und reicht von der Malerei bis zur Fotografie des 20. Jahrhunderts. Auch Fotografen wie Helmut Newton haben mit nackten Frauen gearbeitet, aber auf eine andere Art, als ich es tue. Dazu schreibe ich in einem eigenen Artikel mehr.

Wo meine Grenze liegt

Ich fotografiere grundsätzlich nicht zwischen die Beine, auch nicht von hinten dazwischen. Diese Perspektiven gibt es bei mir nicht, egal wie das Setting aussieht.

Bei Boudoir-Setups und beim verdeckten Akt kann es vorkommen, dass beim Bewegen eine Brust herausrutscht oder etwas sichtbar wird, das du nicht zeigen wolltest. In diesem Moment drücke ich nicht ab. Ich sage dir, dass etwas zu sehen ist, und du korrigierst es. Erst dann geht es weiter. Das gibt Sicherheit, und die brauchst du vor der Kamera mehr als jede Pose.

Das Studio ist reduziert, ohne Beiwerk, das in eine bestimmte Richtung zeigt. Wenn dir eine Pose, ein Ausschnitt oder eine Situation nicht passt, sagst du es, und wir machen etwas anderes.

Akt, ohne komplett nackt zu sein

Wer zum ersten Mal vor der Kamera steht, für den ist das Ausziehen die größte Hürde. Ein Akt muss deshalb nicht heißen, dass du die ganze Zeit nackt bist. Für unsichere Frauen habe ich Nippelpatches zum Aufkleben. Wenn dann etwas herausrutscht, ist es nicht so schlimm. Außerdem habe ich schlichte Slips, die nicht auftragen. Ich kann sie hinterher wegretuschieren, sodass es auf dem Bild so aussieht, als wärst du nackt. Du hast deine Aktbilder, ohne dich beim Shooting unwohl gefühlt zu haben.

Ich nenne meine Arbeit Clean Akt: ein Fußboden, eine Wand, der Raum, schönes Licht, vielleicht eine alte Kiste, ein Stuhl oder das alte Sofa. Es geht um den Körper im Raum und um dich als Mensch, nicht um Beiwerk.

Warum jedes Shooting bekleidet beginnt

Auch beim Akt. Wir fangen mit Portrait und Kleidung an, du lernst die Kamera, das Licht und mich kennen. Erst wenn du dich wohl fühlst, gehen wir weiter. Manche Frauen bleiben bewusst bei einem Teilakt, andere gehen weiter. Beides ist völlig in Ordnung.

Was mit den Bildern passiert

Du bekommst deine Bilder, und du entscheidest, ob sie privat bleiben oder ob ich sie zeigen darf. Ohne dein schriftliches Einverständnis veröffentliche ich nichts. Bei Akt gilt das besonders.

Wer dafür geeignet ist

Frauen, die ihren Körper als Form erleben möchten, ohne dabei etwas darstellen zu müssen. Ob du dazu gehörst, weißt du vielleicht noch nicht. Auch dafür gibt es das Vorgespräch, unverbindlich und diskret. Mehr zum Angebot findest du auf der Seite Aktfotografie.

HAST DU LUST AUF DEIN EIGENES SHOOTING?

Im Kennenlerngespräch klären wir alles in Ruhe. Unverbindlich und diskret.

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